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Svend holst-pedersen unika glas


Svend Holst-Pedersen beschäftigt sich am liebsten mit Unika. Seine Werke sind das Ergebnis von jahrelangen Studien von der Formbarkeit des Glases und den prozessualen Möglichkeiten des Sandgusses. In seiner Werkstatt neben dem ehemaligen Bahnhofsgebäude in Rø hat er 20 Jahre lang seine Sandgusstechnik entwickelt, von einer beständigen Faszination von der Textur der Oberflächen und den Begrenzungen der Materialien getrieben. Svend Holst-Pedersens Glasarbeiten können in seinem Laden und seiner Galerie in Svaneke erlebt werden. Hier kann man auf Entdeckungsreisen in figurative und körperliche Sandgussarbeiten gehen. Svend fing seine Arbeit mit Glas in den 1990er Jahren an und gehört der ersten Generation der Glaskünstler der Glas- und Keramikschule Bornholms im Jahre 2000 an. Unter anderem ein Studienaufenthalt bei Bertil Vallien in Åfors und der Gebrauch von unkonventionellen Requisiten für Prints in Ton des Keramikers Jim Robison regten zu weiterer Arbeit mit Sandguss und den Oberflächen des Glases an – und zu Experimenten mit allem von Netzhemden bis Spülkasten-Bällen. Seitdem hat Svend während des Gieẞprozesses seine Techniken der Oberflächenbehandlung und der Integration von anderen Materialien entwickelt. Inspiriert von den Elementen der Natur, z.B. von der Struktur des Holzes, vom Sand geschliffenen Steinen am Strand, vom Durchbrechen des Wassers von Felsspalten, hat er seine stofflichen und ausdrucksvollen Werke sowohl national als international ausgestellt. Es ist besonders die Erforschung von der Natur-Mensch-Beziehung – Themen wie Fossilien, Urzeit und Stammeskultur -, die heute i Svends Kunsthandwerk reflektiert werden.

Abgebrannte Augenbrauen und Oberflächen


Wenn das flieende Glas aus dem Schmelzofen geholt wird, ist es 1240 Grad warm. Es ist ein dramatischer, schmutziger und verlockender Prozess, der sowohl Einsicht als Beherrschung des warmen Werkzeugs fordert. Svend Holst-Pedersen machte seine ersten Erfahrungen Anfang der 1990er Jahre, und eine Folge davon waren abgebrannte Augenbrauen, Brandmale und eine groe Neugier. Es sind besonders die Möglichkeit der Sandformen für Variation von Oberflächen und eine technische Fantasie in der Verarbeitung, die ein Kennzeichen bei Svend Holst-Pedersens Glasobjekten geworden sind. Er meistert heute den heien Prozess, Sandformen in lebhafte und stoffliche Glasskulpturen umzusetzen.

Fossile Signatur


Das fossile Holz ist eine Integration des rohen Holzmaterials in das Gieẞen. Es ist ein streng regulierter Prozess, wo das flieẞende Glas um das Holz-Element gegossen wird, so dass die Materialien durch den Kontakt zwischen den Flächen geprägt und verändert werden. Das heiẞe Glas umschlieẞt das Holz, das brennt. Das Holz bildet eine verkohlte, Fossil-ähnliche Oberfläche, und diese Form und Struktur wird ins Glas gedruckt. Bei schneller Abkühlung trennen sich die Materialien und werden gesondert verarbeitet, wonach sie in ihrer gegenseitigen Anpassung vereint werden. Das ist eine Kunst der Temperatur und des Timings. Die Finesse und ästhetische Qualität des Glases vereinigen sich mit den rohen, figurativen Formen der Natur und schaffen Svend Holst-Pedersens signifikante Formensprache.


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