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SOCOMMON 


SoCommon entstand in einer Zeit, in der der Kontakt ständig ist, die Präsenz aber oft fehlt. Verbindungen werden aufrechterhalten, Nachrichten ausgetauscht, Gespräche fortgesetzt, und doch gibt es Momente, in denen sich etwas Menschliches verändert. Nicht weil die Distanz groß oder die Stille total ist, sondern weil Präsenz und Präsenz nicht dasselbe sind.

In diesem Spannungsfeld nimmt SoCommon Gestalt an. Ein Ort für das, was deutlich gefühlt, aber selten vollständig in Worte gefasst werden kann. Für die Spuren zwischen Menschen. Für das Gemeinsame, wenn es sich nicht als Sicherheit, sondern als Sehnsucht, Verlangen, Entwurzelung und Erkenntnis manifestiert.

SoCommon wurde nicht geschaffen, um das Menschliche zu erklären, sondern um ihm Form und Raum zu geben. Um den Blick auf das zu richten, was sonst in Eile, Funktion und Oberflächlichkeit verfliegt. Die Stille. Das Verletzliche. Das, was zwischen Menschen unausgesprochen bleibt, aber dennoch Beziehungen prägt und sich als Erfahrung etabliert.

Kontakt ohne Anwesenheit


Wir können ständig in Kontakt sein und uns trotzdem ein wenig vermissen.

Eine Nachricht kann zurückbleiben. Ein Raum kann verlassen wirken, selbst wenn er nicht leer ist. Etwas kann nah und doch fern sein.

SoCommon erforscht jene Momente, in denen die Präsenz fehlt, selbst wenn die Verbindung noch besteht.

Die Werke entstehen aus der Beobachtung von Räumen, Stimmungen und menschlichen Spuren. Nicht um das Gefühl zu erklären, sondern um ihm Raum zu geben.

Werke und Studien


Die gezeigten Bilder markieren den Beginn von SoCommon.

Ein erstes Werk und eine Reihe visueller Studien erkunden das Stille, das Verletzliche und das Erkennbare in der Abwesenheit.

Die Bilder liefern keine fertigen Antworten. Sie laden zum Innehalten ein.

Mehr dazu unter socommon.dk


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