Durch das belaubte Dach von Almindingen zeichnet die Sonne Muster auf das gelb-weiß getünchte Fachwerkhaus Christianshøjkroen. Der Duft von Lavendel, Laubwald und der würzige Geruch des großen Salbeibusches am Eingang liegt in der Luft.
1824 besuchte Christian VIII. Bornholm, um den neu angepflanzten Wald einzuweihen. Die Hälfte aller Bornholmer versammelte sich dort, wo sich heute das Gasthaus befindet, und es ist seither an diesem Ort.
Denn es war Sofies Urgroßvater, Johannes Lyngby, der das kleine Gasthaus, das heutige Christianshøjkroen, übernahm, wo Sofie und Nikolaj mit ihrem Personal das ganze Jahr über Gäste bewirten. Sofie im Gastzimmer, Nikolaj in der Küche.
Nikolaj hat Erfahrung in Michelin-Restaurants, konzentriert sich aber mittlerweile nicht mehr auf aufwendige Gerichte mit Brille, sondern auf authentische kulinarische Erlebnisse.
Den Zutaten wird Zeit gegeben. Die Knollensellerie wird über Nacht bei 85 Grad gebacken. Der Forellenkaviar stammt aus Musholm, da er so hochwertig ist, dass er sogar nach Japan exportiert wird. Der Eierkuchen wird mit derselben Sorgfalt zubereitet, als wäre er Teil eines Zwölf-Gänge-Menüs. Jeder Bissen wird zu einem wahren Sinnesrausch, der die Gäste Zeit und Raum vergessen lässt.
Christianshøjkroen ist eine Zeitkapsel, in der Lärm und Hektik der Welt auffallend abwesend sind. Anderswo dreht sich die Welt weiter. Hier findet man Zeit, Raum und Ruhe, um zu schmecken, zu fühlen und Geschichte und Natur auf sich wirken zu lassen.
Mitten in Almindingen, mitten auf Bornholm, liegt das Gasthaus Christianshøjkroen, umgeben von jahrhundertealten Buchen.
Das Gasthaus wird ganzjährig vom selben Team geführt. Die Anzahl der Tische ist bewusst gering gehalten, damit Sofie, Nikolaj und das erfahrene Personal genügend Zeit und Ruhe haben, die Gäste zu verwöhnen.
Die Gastronomie vereint traditionelle französische Landhausküche, modernen nordischen Minimalismus und die klassische dänische Gasthaustradition.
Obwohl das gastronomische Niveau exzellent ist, bleibt es ein Gasthof. Das bedeutet, die Speisen sind bodenständig, und die Gäste sollen satt werden.
Das traditionelle Waldmittagessen des Gasthofs entfaltet sich in drei Gängen.
Zuerst wird Hering in verschiedenen Variationen serviert, bei dem Säure und Süße harmonisch ausbalanciert sind. Im zweiten Gang folgen Fleischgerichte – eine Auswahl an Pasteten und kalten Salaten, frisch zubereitet. Den krönenden Abschluss bildet ein süßer Gruß an den Tisch.
Küchenchef Nikolaj und sein Stellvertreter Magnus lassen sich von den Zutaten des Tages und der wechselnden Stimmung des Waldes inspirieren. Eingelegte Chilischoten oder frische Kräuter aus dem Garten verleihen einem bekannten Klassiker eine besondere Note.
Abends wechselt das Menü je nach Jahreszeit, Zutaten und den kreativen Ideen der Köche.
Den Gästen steht ein reservierter Tisch für den ganzen Abend zur Verfügung. Sie können sich so viel Zeit lassen, wie sie möchten.